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30 Sep
30Sep

Kennst du das Gefühl, wenn dich jemand fragt: „Und – was willst du eigentlich später mal machen?" – und du am liebsten einfach im Boden versinken würdest? Du bist nicht allein damit. Glaub mir. Irgendwie tut die Gesellschaft so, als müsstest du mit 17 schon wissen, wer du sein willst, wenn du 40 bist. Als wäre dein ganzes Leben eine Prüfung, für die du die richtige Antwort parat haben musst – am besten gestern.Aber das stimmt einfach nicht. Und ich möchte dir heute erklären, warum dieser Druck unfair ist – und was du stattdessen tun kannst.


Niemand weiß es „einfach so "Die meisten Erwachsenen, die du kennst und die heute scheinbar ihren Weg gefunden haben, hatten mit 18 nicht den leisesten Plan. Viele haben sich dreimal umentschieden, einen Umweg gemacht, etwas ausprobiert – und dabei herausgefunden, was zu ihnen passt.Das klingt unbefriedigend, ich weiß. Aber es ist eigentlich eine gute Nachricht: Du musst es noch nicht wissen. Du musst jetzt keine fertige Antwort haben.Was du brauchst, sind keine Pläne in Stein – sondern Richtungen zum Ausprobieren.


Der Unterschied zwischen Plan und Richtung Ein Plan sagt: „Ich studiere Jura, arbeite in Frankfurt, heirate mit 30."Eine Richtung sagt: „Ich merke, dass mir Gespräche mit Menschen wichtig sind. Ich finde es spannend, wenn Probleme gelöst werden. Mal schauen, wohin das führt."Richtungen sind flexibel. Sie lassen dich wachsen, ohne dass du das Gefühl hast, zu versagen, wenn sich etwas ändert. Und weißt du was? Das Gehirn liebt Richtungen. Es kann damit arbeiten. Mit steifen Plänen hingegen – die werden schnell zum Druck, der dich lähmt, statt voran bringt.


Drei Fragen, die dir wirklich weiterhelfenStatt „Was will ich werden?" versuch mal, diese drei Fragen ehrlich zu beantworten: 

Wann vergesse ich die Zeit? 

Nicht nur bei Netflix oder Zocken – obwohl das auch zählen kann. Gibt es etwas, wobei du komplett auftauchst? Schreiben, Sport, Musik, Tüfteln, mit Leuten reden, Probleme lösen? Das sind Hinweise auf echte Interessen. 

Was nervt mich an der Welt?

Klingt komisch, aber es stimmt: Wer sich für Gerechtigkeit aufregt, landet oft in sozialen Berufen. Wer es nicht erträgt, wenn etwas nicht funktioniert, wird Ingenieur oder Therapeutin. Dein Ärger zeigt, was dir wichtig ist. 

Was kann ich gut – auch wenn ich es für selbstverständlich halte?

Oft unterschätzen wir, was wir einfach so können. Gut erklären, andere beruhigen, Dinge organisieren, kreativ denken – das sind Fähigkeiten, nicht Zufälle. Frag mal Menschen, die dich kennen: Was machst du gut, ohne groß nachzudenken?


Was du jetzt tun kannst – ganz ohne Druck. Du musst nicht sofort einen Studienplan erstellen oder einen Berufsberater aufsuchen (obwohl das natürlich helfen kann). Fang klein an:

  • Schreib heute Abend fünf Dinge auf, die dir in letzter Zeit Freude gemacht haben – egal wie klein.
  • Probiere in den nächsten Wochen etwas aus, das dich interessiert, auch wenn es sich „unnötig" anfühlt.
  • Erlaube dir, offen zu sein – für Umwege, für Überraschungen, für dich selbst.

Das Schuljahr hat gerade begonnen. Du hast Zeit. Nutze sie nicht nur zum Büffeln, sondern auch zum Herausfinden, wer du bist.


Du musst das nicht alleine herausfinden. Manchmal steckt man fest – nicht weil man zu wenig weiß, sondern weil alte Blockaden, Ängste oder mangelndes Selbstvertrauen den Blick vernebeln. Genau dort setze ich in meiner Lerntherapie an: nicht nur beim Schulstoff, sondern beim ganzen Menschen.Wenn du das Gefühl hast, du kommst nicht weiter – egal ob beim Lernen, bei der Zukunftsplanung oder bei der Frage, wer du eigentlich bist – dann schreib mir einfach eine Nachricht. Kein Druck, kein Formular, kein langer Weg. Einfach eine Nachricht.Ich bin für dich da. 💙


Katja Dunn, Integrative Lerntherapeutin  & Cognitives Training in Teltow bei Berlin🌐  www.berlinerlerntherapeutin.com 📱 +49 174 975 0103

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