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Veröffentlichung: Montag, 28. September 2026 | Berlinerlerntherapeutin.com

Kennst du das? Dein Kind kommt aus der Schule, und schon beim Anblick der Schultasche verdüstert sich die Stimmung. Die Hausaufgaben werden zum täglichen Kampf, Tränen fließen – und du weißt nicht mehr, was du noch tun sollst. Du fragst dich: Liegt es an der Lehrerin? An meinem Kind? An mir?Ich kenne diese Momente gut – aus Gesprächen mit Eltern in meiner Praxis, aber auch aus meinem eigenen Leben. Und ich möchte dir heute sagen: Du bist nicht allein. Und vor allem: Es gibt Zeichen, die dir zeigen können, wann aus normalem Lernstress etwas wird, das mehr Aufmerksamkeit braucht.


Wann ist Stress beim Lernen „normal"? 

Ein bisschen Druck gehört dazu. Prüfungsangst, ein schwieriges Thema, ein aufreibendes Schuljahr – das kennt jedes Kind. Kurzzeitiger Stress ist nicht das Problem. Er kann sogar motivieren, wenn das Kind das Gefühl hat: Ich kann das schaffen.Problematisch wird es, wenn dieser Stress nicht mehr nachlässt – wenn er zum Dauerzustand wird.


Zeichen, die du ernst nehmen solltest - Kein Kind ist gleich, und die Signale sehen bei jedem anders aus. Aber diese Muster begegnen mir immer wieder: Körperliche Signale

  • Häufige Bauch- oder Kopfschmerzen, besonders morgens vor der Schule
  • Schlafprobleme: einschlafen, durchschlafen, aufwachen mit Sorgen
  • Erschöpfung trotz ausreichend Schlaf

Emotionale Signale

  • Starke Stimmungsschwankungen rund um Schule und Hausaufgaben
  • Weinanfälle oder Wutausbrüche, die sich häufen
  • Aussagen wie: „Ich bin dumm", „Ich kann das sowieso nicht", „Wozu lerne ich überhaupt?"

Verhaltenssignale

  • Aufgaben werden vermieden, vergessen oder heimlich nicht gemacht
  • Das Kind zieht sich zurück – von Freunden, von der Familie
  • Konzentration lässt deutlich nach, obwohl das früher kein Problem war

Was steckt dahinter? Oft ist es nicht Faulheit – das möchte ich hier wirklich deutlich sagen. Wenn ein Kind nicht will, dann kann es meistens nicht. Hinter scheinbarer Verweigerung stecken häufig: Überforderung, unentdeckte Lernschwierigkeiten (wie Dyskalkulie oder Lese-Rechtschreib-Schwäche), Konzentrationsprobleme, oder einfach das Gefühl, mit seinen Schwierigkeiten ganz allein zu sein. Manchmal spielt auch das familiäre Umfeld eine Rolle – Stress zuhause, Konflikte, das Gefühl, Erwartungen nicht erfüllen zu können. Kinder spüren sehr viel. Mehr, als wir manchmal denken.


Was du als Elternteil tun kannst  

Zuerst: Zuhören, ohne zu bewerten. Frag dein Kind nicht „Warum hast du das nicht gemacht?", sondern: „Wie fühlst du dich gerade mit der Schule?" Manchmal braucht es einfach einen Moment, in dem es gehört wird.  

Beobachten statt urteilen. Mach dir kurze Notizen, wenn du etwas bemerkst. Wann passiert es? Wie oft? Bei welchen Fächern? Diese Informationen sind wertvoll – für Gespräche mit der Lehrperson, mit mir oder einem anderen Fachmensch. 

Frühzeitig Unterstützung suchen.Du musst nicht warten, bis dein Kind komplett den Anschluss verloren hat. Je früher du handelst, desto leichter lassen sich Muster aufbrechen und neue Wege finden.

Und: Pass auch auf dich auf.Wenn das Lernen zuhause zum täglichen Stress für die ganze Familie wird, ist das auch ein Signal. Du bist nicht die Therapeutin deines Kindes – und das sollst du auch nicht sein.


Du musst das nicht alleine herausfindenIn meiner Praxis in Teltow schaue ich mir gemeinsam mit Eltern und Kind an, was wirklich hinter den Schwierigkeiten steckt – mit einem genauen Blick, ohne Urteile, und mit einem Plan, der wirklich passt.Wenn du das Gefühl hast, dass bei deinem Kind mehr los ist als normaler Alltagsstress – schreib mir eine Nachricht oder ruf mich an: +49 174 975 0103. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich, und oft hilft schon das, um Klarheit zu bekommen.Du kennst dein Kind am besten. Vertrau auf dein Gefühl.


Katja Dunn | Lerntherapeutin & Neurofeedback-Therapeutin | Teltow bei Berlin www.berlinerlerntherapeutin.com 

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