6 Minuten Lesezeit
08 Sep
08Sep

Veröffentlicht am 4. September 2026 | Katja Dunn, Lerntherapeutin Teltow


Der neue Schuljahresbeginn. Frische Hefte, neue Chancen – und innerlich denkst du dir vielleicht: "Ugh. Schon wieder." Das kennst du? Gut. Denn du bist damit absolut nicht allein. Ob Abiturjahrgang oder mittendrin: Der Moment, wo Lernfrust und Demotivation anklopfen, ist keine Ausnahme – er ist Teil des Prozesses. Der Unterschied liegt darin, was du dann machst.Hier sind fünf Dinge, die wirklich helfen – ohne erhobenen Zeigefinger, versprochen.


1. Hör auf, auf Motivation zu warten. Das klingt paradox, ich weiß. Aber hier ist die Wahrheit: Motivation kommt meistens nach dem Anfangen, nicht davor. Dein Gehirn belohnt dich mit einem guten Gefühl, sobald du ins Tun kommst – nicht schon beim Planen. Wenn du also wartest, bis du "Lust" hast, wirst du lange warten. Starte stattdessen klein. Wirklich klein. Zwei Vokabeln. Eine Aufgabe. Fünf Minuten. Und dann schau, was passiert.


2. Dein Gehirn braucht Pausen – das ist keine AusredePausen sind kein Zeichen von Faulheit. Sie sind eine neurobiologische Notwendigkeit. Dein Gehirn verarbeitet Gelerntes vor allem dann, wenn du entspannst – beim Spazierengehen, beim Schlafen, beim Musik hören. Die Pomodoro-Methode (25 Minuten konzentriert lernen, 5 Minuten Pause) ist nicht umsonst so beliebt: Sie funktioniert, weil sie mit deinem Gehirn arbeitet, nicht dagegen. Probier es aus. Wirklich.


3. Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen! Der eine lernt schon seit Monaten. Die andere sagt, sie lernt kaum – und schreibt trotzdem eine Eins. Vergleiche werden Dich fertig machen. Der Grund: Weil du nie den ganzen Kontext kennst. Dein Weg ist deiner. Dein Tempo ist legitim. Was zählt: Dass du dich weiterentwickelst – nicht, dass du genauso bist wie jemand anderes. Ein kleines Stück weiter als gestern – das reicht.


4. Finde heraus, warum dich etwas nervt. Manchmal steckt hinter dem Frust etwas Tieferes: Prüfungsangst, das Gefühl nicht gut genug zu sein, oder einfach totale Überforderung. Das ist keine Schwäche – das ist menschlich. Wenn du bemerkst, dass du immer wieder bei einem bestimmten Fach oder einer Methode hängst, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Vielleicht lernst du auf eine Art, die gar nicht zu dir passt. Vielleicht brauchst du jemanden, der dir das Thema anders erklärt. Manchmal reicht schon ein kleiner Perspektivenwechsel.


5. Erlaub dir, nicht perfekt zu sein. Das Abitur ist dann wichtig, wenn Dein langfristiges Ziel es erfordert. Das bestreite ich nicht. Es öffnet Türen und gibt erspart Dir Zeit, das allerdings langfristig. Es gibt viele Wege das Abitur zu erlangen, auch noch als Erwachsener, allerdings, was Du heute schaffst, das musst Du nicht später tun, wenn sich Dein berufliches Ziel verändert.  Jedoch an dieser Stelle nochmals: Du bist mehr als eine Note. Dein Wert hängt nicht von deiner Abiturnote ab – auch wenn es sich gerade so anfühlt. Kinder, die unter großem Druck stehen, lernen schlechter. Das ist Wissenschaft, keine Ausrede. Wenn du dir erlaubst, auch mal nicht perfekt zu sein, schaffst du Raum für echtes Lernen – ohne Blockade. Gib dein Bestes. Dann reicht das.


Du steckst fest? Ich bin für dich da. Wenn du merkst, dass Lernfrust oder Prüfungsangst dich mehr hemmt, als dir lieb ist – oder wenn du das Gefühl hast, du arbeitest hart und kommst trotzdem nicht weiter – dann lass uns reden. Ich bin Katja Dunn, Lerntherapeutin in Teltow bei Berlin. Ich arbeite mit jungen Menschen, die nicht "zu dumm" sind – sondern einfach noch nicht die richtige Methode für sich gefunden haben. 

Schreib mir eine Nachricht – über meine Website, per Mail oder Telefon. Das erste Gespräch ist unverbindlich. Ich höre zu.📞 +49 174 975 0103✉️  katjadunn@bildung-berufsimpulse.com 🌐  berlinerlerntherapeutin.com 


Katja Dunn ist Integrative Lerntherapeutin F.I.L. und Bildungswissenschaftlerin mit Praxis in Teltow. Sie unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, Lernblockaden zu überwinden und nachhaltige Lernerfolge zu erzielen.

Kommentare
* Die E-Mail-Adresse wird nicht auf der Website veröffentlicht.